Buchcover „Sand im Getriebe“ von Barbara Bleisch mit blauer Distel im Design.

Sand im Getriebe

Eine Philosophie der Störung (Philosophicum Lech 27)

Das 27. Phi­lo­so­phi­cum Lech über die Phi­lo­so­phie der Störung – her­aus­ge­ge­ben von Barbara Bleisch und Konrad Paul Liessmann

Störungen mag niemand. Ob Stre­cken­un­ter­bre­chun­gen, unan­ge­pass­te Jugend­li­che, feurige Prediger oder Quer­den­ke­rin­nen – sie sollen rasch ver­schwin­den. Und doch haben Stör­mo­men­te die Gesell­schaft oft wei­ter­ge­bracht. Sokrates hat die Phi­lo­so­phie einst mit einer lästigen Stech­mü­cke ver­gli­chen: ein Stör­mo­ment, das uns der Wahrheit ein Stück weit näher bringt. Kann die Phi­lo­so­phie diese Aufgabe noch erfüllen, oder mutiert sie zu einer Wohl­fühl­weis­heit, die es allen recht machen will? Wann wirkt der Sand im Getriebe produktiv, wann gefähr­lich zer­set­zend? Und wer befindet darüber, welche Störungen gerecht­fer­tigt sind?

Mit Beiträgen u.a. von Ulrike Ackermann, Robin Celikates, Monika Dommann, Philipp Hübl, Geert Keil, Esther Kinsky, Elisabeth Lechner, Ijoma Mangold, Peter Schneider, Dieter Thomä, Philipp Tingler, Lambert Wiesing und Barbara Bleisch.

Her­aus­ge­ge­ben von Barbara Bleisch, Konrad Paul Liessmann
Zsolnay
Erschei­nungs­da­tum: 18.03.2025
ISBN: 978–3‑552–07546‑7